Folge 9: „Nur Nichtstun ist ein Fehler“
Shownotes
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00:00:01: Mal ganz ehrlich, wisst ihr wie eine stabile Seitenlage funktioniert?
00:00:05: Ich persönlich müsste mich da jetzt sehr stark versuchen zu erinnern an den richtigen Ablauf der Dinge.
00:00:12: Es gibt aber eine wunderbare Eselsbrücke die hilft, die sogenannte Vier-K-Regel und diese vier K stehen für
00:00:19: Kaktus,
00:00:20: für Kuscheln, für Knieh und für Küsschen.
00:00:24: Kein Witz!
00:00:25: Das heißt einer von vielen Tipps von vielen wertvollen Impulsen, die wir in dieser Folge vom Zimmer mit Aussicht von Benjamin Fabry bekommen.
00:00:33: Und der Mann ist Leiter der Notfallausbildung beim Arbeiter Samarita Wund und das ist eine absolute Mutmach-Geschichte denn er möchte uns mut machen dass wenn wir in einer Notfallsituation geraten, dass wir den Mut haben etwas zu tun.
00:00:48: Denn das Allerschlimmste ist eben nichts zu tun!
00:00:51: Wenn man dann auch noch weiß was zu tun ist machen kann, dann ist das sehr viel wert.
00:00:58: Sicherlich auch für uns alle ein Reminder mal wieder einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen und wir unterhalten uns im Speziellen über erste Hilfe am Kind!
00:01:08: Also eine sehr spannende Folge und wer etwas dazu lernen möchte der sollte reinhören.
00:01:17: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zimmer mit Aussicht dem Podcast der McDonald's Kinderhilfestiftung.
00:01:23: Und gleich die Frage vorweg, Hand aufs Herz.
00:01:27: Wann habt ihr das letzte Mal einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht?
00:01:31: Da muss ich persönlich gestehen bei mir ist es schon sehr lange her über fünfzehn Jahre und das ist tragisch.
00:01:39: Ich habe einiges nachzuholen denn mal ehrlich wenn wir in eine Notfall Situation geraten uns vielleicht selbst verletzen dann hoffen wir doch auch dass jemand in der Nähe ist der weiß was zu tun ist und umgekehrt wenn wir erleben wie sich jemand verletzt Vielleicht sogar in unserem nahen Umfeld, vielleicht sogar in unserer eigenen Familie.
00:01:57: Dann wollen wir doch ehrlich gesagt auch wissen was zu tun ist außer nur eine anführungszeichende Notruf eins und zwei zu wählen sondern eben auch erste Hilfe Maßnahmen anzuwenden sie zu beherrschen die Ruhe zu bewahren.
00:02:11: das wäre eigentlich der Idealfall.
00:02:13: aber die meisten können das nicht so wirklich oder es ist einfach so lange her dass man nicht mehr weiß wie's genau geht.
00:02:21: Das Schlimmste im Notfall ist jedoch nichts zu tun.
00:02:25: Und das sagt doch unser heutiger Gast, auf den ich mich sehr freue!
00:02:28: Der muss es nämlich auch wissen, denn er ist Leiter der Notfallausbildung beim ASB, beim Arbeiter Samaritabund Bonn-Rein Sieg Eifel eV und das ist Ben Fabri.
00:02:39: Ben, schön dass du dir Zeit nimmst und uns zu diesem ganz ganz wichtigen Thema ganz ganz viele tolle Impulse geben wirst.
00:02:47: Lieber Alex, danke schön, ich freue mich auch, dass ich dabei sein darf.
00:02:50: Das ist ein Thema.
00:02:51: Ich musste ganz ehrlich sagen, Ben da habe ich mich wirklich atapt gefühlt.
00:02:54: denn es ist ja leider so auch wenn man die Ich glaube, nur über fünfzig Prozent der deutschen Bevölkerung sagt ja ich würde mich schon zutrauen in einer Notfall-Situation erste Hilfe zu leisten.
00:03:11: Auf der anderen Seite aber sind es auch über fünfzig Prozent die sagen bei mir ist der letzte erste Hilfekurs über zehn Jahre oder eben auch länger manchmal sogar siebzehn zwanzig Jahre her Und das ist eigentlich ein erschreckendes Bild.
00:03:25: Wie geht es dir damit als, ich sag mal, Sanitäterdozent mit Leib und Seele wenn du solche Zahlen liest?
00:03:33: Für mich sind die Zahlen dahingehend immer ganz interessant.
00:03:35: Wenn sich dann überlege was für einen Anreiz habe ich denn eigentlich diesen Kurs zu machen bzw überhaupt zu helfen?
00:03:41: Du hast es schon eingangs gesagt, wenn man selber Hilfe braucht möchte man natürlich dass jemand hilft.
00:03:46: Wir verlassen uns da im Alltag natürlich immer auf die Kolleginnen und Kollegen aus dem Rettungsdienst aber wir können da auch schon sehr vieles selber tun.
00:03:53: Wenn man einfach überlegt wann muss ich in meinem Leben eigentlich mal einen Kurs machen?
00:03:58: Also ob ich will oder nicht ist da die Frage Und das ist tatsächlich in Deutschland bei uns der Führerschein und das ist die Hürde die wir haben Das heißt einmal bei den meisten natürlich auch direkt der Einstieg ins Erwachsenenleben wo man vielleicht sagen kann, um den Sprachlicht überst auf die Welt losgelassen im Form von einem Führerschein.
00:04:15: Das heißt dann solltest du auch in der Lage sein zu helfen wenn etwas passiert und das war es dann auch bei den meisten und dann dümpelt das so hin sei denn ich bin einen Beruf wo ich als betrieblicher Ersthelfer fungieren kann.
00:04:27: da wird's dann aufgefrischt aber dafür melde ich mich natürlich in der Regel freiwillig.
00:04:31: das heißt wie du schon sagst es kann manchmal fünfzehn Jahre her sein.
00:04:35: grundsätzlich ist es aber Der Rheinländer sagt Driseal, also ganz egal wie lange der letzte Kurs her ist.
00:04:41: Ich kann immer helfen und man vergisst ganz einfach das einfach die Frage brauchen sie Hilfe?
00:04:46: auch schon?
00:04:46: der Einstieg ist und bei vielen einfach schon sagt ich bin nicht alleine.
00:04:49: vielleicht bevor wir jetzt einsteigen in das Thema erste Hilfe.
00:04:52: Und es ist auch ganz wichtig an der Stelle zu sagen dass das was wir hier besprechen in den nächsten forty-sechzig Minuten mal gucken wo wir landen Ja, auf gar keinen Fall ein Ersatz für einen ersten Hilfekurs sein kann und sein soll.
00:05:06: Das ist gar nicht unsere Absicht sondern viel mehr.
00:05:08: wollen wir heute.
00:05:09: oder willst du uns ja heute auch ganz wichtige Impulse geben und uns hoffentlich auch motivieren dazu also mich auf alle Fälle hast Du schon abgeholt dass wir uns reflektieren unsere Kenntnisse in der Hinsicht mal reflektiert und dann im besten Falle auch losgehen auffrischen und da gibt es ja genug Angebote, nicht nur beim ASB sondern auch beim Roten Kreuz oder viele andere Anbieter.
00:05:33: Das sollten wir vorweg sagen.
00:05:35: und jetzt eben die Frage was für eine Verbindung hast du eigentlich mit der McDonald's Kinderhilfestiftung?
00:05:43: Ja, das ist eine typische Alltagsgeschichte wenn man so möchte.
00:05:46: Die McDonald's Kinderhilfestiftung war mit ihrer Sternfahrt vor jetzt müsste ich überlegen vor dreieinhalb Jahren hier in Bonn zu Gast also sprich da wo auch mein Dienst sitzt und hat angefragt ob es denn möglich wäre dass wir einen ersten Hilfe Kindernotfälle Workshop machen für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die auf der Sternfahrts dann dabei sind Sprich, das wäre etwas Unterhaltsames.
00:06:08: Das wäre etwas Anregendes wie du schon sagst mitgeben dass man einfach sich selber nochmal auf die Probe stellt und sagt Kann ich das fühle?
00:06:15: Ich mich sicher oder brauche ich vielleicht noch etwas zu meiner Sicherheit Und das war dann damals der Auslöser Dass ich Dann bei dieser Sternfahrt damals zwei Workshops geleitet habe dann sehr gut angekommen sind, so wie es aussah.
00:06:29: Und ich seitdem die letzten Jahre immer quer durch Deutschland gereist bin und auch die Workshops an den anderen Sternfahrten mitgemacht habe.
00:06:38: Das ist meine Verbindung zur McDonald's Kinderhilfestiftung.
00:06:42: Was ich direkt schon sagen muss – das ist eine wunderbare Veranstaltung!
00:06:46: Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr wieder eingeladen bin dazu zu kommen mit den Workshopps.
00:06:54: zum vierten Mal tatsächlich ein Helfer-Ehrpaar in meinem Kurs sehr, die jetzt wirklich die letzten Jahre immer konsequent gekommen sind.
00:07:00: Weil sie gesagt haben das ist immer schön dass man die Möglichkeit hat das nochmal für sich selber aufzufrischen
00:07:06: und ich habe auch nur Gutes gehört von deiner dozenten Tätigkeit.
00:07:10: hier hab' ich einen Foto das du uns mal vorab geschickt hast.
00:07:13: da bist Du und hältst den Workshop bei der Sternfahrt.
00:07:17: Wir sollten an der Stelle auch kurz erwähnen, dass die Sternfahrt eine jährliche Veranstaltung der McDonald's Kinderhilfestiftung ist.
00:07:22: Wo eben unsere vielen ehrenamtlichen Zusammenkommen sich aushauschen und sich eben auch fortbilden aber auch das geleistete Feiern sich ein bisschen vorbereiten und motivieren auf das was da kommt.
00:07:34: also in der Hinsicht wie du schon sagst ne ganz tolle und wichtige Veranstaltungen Und eben auch dein Workshop kommt da sehr gut an.
00:07:41: Ich musste ganz ehrlich sagen Da mein Erste-Hilfeworkshop schon so lange her ist, gleich mal die Frage auch an dich.
00:07:48: Was hat sich denn in all den Jahren und leider ja muss man sagen eben auch schon Jahrzehnten bei einem ersten Hilfekurs verändert?
00:07:57: Ist das alles noch so wie früher?
00:07:59: oder würdest du sagen Boah da hat sie einiges getan Alex.
00:08:02: wenn ihr da jetzt hingehst wird es dir staunen.
00:08:04: Also ich würde mal sagen, die Art und Weise wie ein Kurs, ein moderner heutiger Kurs gestaltet wird hat sich schon geändert.
00:08:11: Die Zeiten von Overhead-Projektoren – und ich lese etwas vor – sind tatsächlich gezählt.
00:08:15: Es ist wesentlich interaktiver mittlerweile in den Schulungen geworden.
00:08:19: Das ist auch ganz klar eine Vorgabe dass das so sein soll Dass also die Schulung an sich attraktiv sein soll Auch in Art und Weise.
00:08:26: Und wenn du auf die Inhalte anspielst es gibt immer wieder Kleinigkeiten Erkenntnisse Vereinfachungen Verbesserungen Neue Sachen die mit reinkommen.
00:08:35: Aber grundsätzlich haben wir ja nun Ewigkeiten quasi den gleichen menschlichen Aufbau, das heißt wenn es um die wirklich lebensrettenden Maßnahmen geht wie zum Beispiel die Wiederbelebung pusten wir immer noch in die gleiche Körperöffnung.
00:08:45: Wir drücken immer noch an der gleichen Stelle.
00:08:47: also das hat sich nicht verändert.
00:08:49: Naja es gibt hier und da habe ich gelesen dann doch aber auch Themen wie du schon sagst, die neu dazugekommen sind oder wo sich der Fokus jetzt ein bisschen mehr verlagert hat wie zum beispiel glaube ich Herzinfarkt bei Frauen.
00:09:01: kann das sein?
00:09:03: Im letzten Jahr, also alle fünf Jahre im Schnitt kommen größere Umbrüche, nennen wir sie jetzt mal oder Änderungen mit rein in die Lehrvorgaben.
00:09:12: Die sind dann auch deutschlandweit identisch.
00:09:13: das wie du schon gesagt hast es ist am Ende des Tages egal bei welchem Anbieter ich das mache.
00:09:18: Wir müssen alle das gleiche unterrichten.
00:09:20: Das wird beim einen vielleicht was schneller beim anderen etwas langsamer umgesetzt.
00:09:24: und Du hast gerade schon gesagt Symptomatiken beim Erzinfarkt gerade bei Frauen da gibt es tatsächlich schon länger die Information, dass bei den Damen gerne Oberbauchschmerzen oder Unterkieferschmerzen als Symptome auch aufgelistet werden für einen möglichen Herzinfarkt.
00:09:39: Wohingegen das was wir die letzten Jahre Jahrzehnte immer gelehrt haben waren die Standard ich sage jetzt mal Symptomen sprich die eigentlich eher für uns Männer dann zugetroffen haben.
00:09:50: und jetzt hat man gesagt ja wir gehen da schon ein bisschen differenzierter mit rein.
00:09:54: wenn nennen sie mit dass es jetzt auch wirklich ganz klar ist, da kann es mal Unterschiede geben.
00:09:59: Und das gibt es in allen möglichen Themenbereichen.
00:10:01: gerade hast du mit dem Herzinfarkt eines der großen Themen in der ersten Hilfe angesprochen.
00:10:06: Da gibts ja noch den Schlaganfall dazu wo wir jetzt erstmal keine Unterscheidung machen.
00:10:11: aber zum Beispiel als großes Thema ist jetzt in den erste Hilfekursen die Sepsis also die Blutvergiftungen mit reingekommen was es vorher so im Erste-Hilfe-Kurs eigentlich nicht gab.
00:10:21: Das heißt, wir haben auch immer wieder einen kleinen wechselnden Fokus bei solchen akuten Erkrankungen.
00:10:26: Dass man da nochmal sagt, guck mal das ist vielleicht noch wirklich interessant?
00:10:29: Das bekommt dann aber tatsächlich der betriebliche Ersthelfer eher mit, der also turnusmäßig alle zwei Jahre kommen darf und soll.
00:10:36: Und gerade der, der dir den Führerschein groß macht zu dem Zeitpunkt.
00:10:40: Das heißt du wirst damals vor fünfzehn Jahren sicherlich noch ein paar andere Schwerpunkte gehabt und Du hast wahrscheinlich auch noch den Führaschein Kurs gemacht, weil der Kurs ist mittlerweile wieder einen Tag lang.
00:10:50: Zwischendurch war er mal zwei Tage lang.
00:10:52: Das heißt auch da hat sich in dem Kurs Dauer einiges attraktiver gestaltet.
00:10:58: Weil du jetzt gerade von Differenzierung gesprochen hast wir wollen uns ja in diesem Gespräch überwiegend auf erste Hilfe am Kind konzentrieren und du hast ja auch gesagt dass du bei der Sternfahrt jetzt schon öfter Workshops gehalten hast.
00:11:12: und da klar sind natürlich viele Ehrenamtliche dabei unter anderem ja auch Eltern.
00:11:16: Und ich muss mich daran erinnern, wir hatten ja vor kurzem auch eine Mutter hier bei uns im Podcast.
00:11:21: Judith, ihr Sohn Hannes hatte eines Nachts schwere Atemnoten und man hat dann festgestellt, dass der Herz krank ist.
00:11:28: Da hatte sie mir erzählt, dass sie dann kurz davor war, eben erster Hilfemaßnahmen zu tätigen, zu vollziehen an ihrem eigenen Sohn.
00:11:37: Ich hab noch sehr gesagt, echt?
00:11:38: In der Situation in der ganzen Panik oder Angst wärst du da fähig gewesen dazu.
00:11:44: Ich musste das leider auch an meinem Vater erst vor kurzem
00:11:47: machen.
00:11:48: Es kam dann nicht so weit, weil die Rettung rechtzeitig da war und die das übernommen hat.
00:11:52: Aber ich war ziemlich erstaunt.
00:11:54: zum einen und zum anderen würdest du wahrscheinlich auch bestätigen, dass gerade Familien in Krisensituationen für die erste Hilfekurse absolut wertvoll und wichtig sind oder nicht?
00:12:05: Natürlich!
00:12:05: Das erste Hilfenkurs ist grundsätzlich immer wichtig.
00:12:08: Und in dem Fall ist es auch so, dass sich im familiären Umfeld die Erfahrung schon gemacht haben.
00:12:13: Das heißt, ich bin leider Gottes dann auch schon in Realität trainiert.
00:12:18: Aber auch hier kam dieses Intuitive.
00:12:20: Ich bereite mich auf etwas vor und merke da stimmt etwas nicht bei meinem eigenen Kind das ich also intuitiv schon erkannt habe.
00:12:27: Da muss sich etwas tun und dass es sich im wahrsten Sinne des Wortes schon auf die Ultimarazie, auf die schlimmste Schlimmste in Anführungsstrichen auf die lebensrettende Maßnahme der Wiederbelebung vorbereitet hat spricht ja Bände, dass man auch in einer solchen Stresssituation tatsächlich handlungsfähig bleibt.
00:12:45: Weil viele haben ja immer Angst vor diesem gerühmten Brett vor dem Kopf.
00:12:49: Aber im Ernstfall funktioniert es doch viel öfter besser als man sich das so im Vorfeld überlegt beziehungsweise ausmalte.
00:12:57: Also wenn man sich jetzt mal überlegt, dass eben bei so vielen Menschen da draußen der erste Hilfe-Kurs so lang zurück liegt... Was würdest du sagen sind die Gründe dafür?
00:13:07: Ist das auch ein bisschen Verdrängungsmechanismus, weil wenn man dann hört warum und mal fragt oder irgendwie auch Studien liest.
00:13:15: Dann sagen ja viele Ja eigentlich ist so diese Angst davor ich könnte irgendwas falsch machen oder vielleicht auch die angst davor Ich könnte sogar rechtlich belangt werden Wenn ich dann was tue und dann etwas falsch mache.
00:13:27: also es gibt ja einige wahrscheinlich mythen die da draußen herum schweren.
00:13:31: Warum glaubst du dass sich ebenso wenige mit diesem thema beschäftigen wenn Es nicht unbedingt sein muss?
00:13:37: Du hast da schon, denke ich einen sehr wichtigen Punkt gemacht.
00:13:39: Das ist immer so.
00:13:40: diese eigene Hemmung dieses vielleicht auch ein bisschen bequem sein für sich selber, dass man sagt das ist ein Thema, das ist lebenswichtig je nachdem welches Thema wir jetzt beleuchten.
00:13:49: Wir gehen ja im Alltag eher von kleineren Verletzungen tatsächlich aus.
00:13:51: also es hat immer neue und jünger also es geht immer noch alles irgendwo gut.
00:13:56: aber dass man vielleicht wirklich sagt okay ich habe es jetzt gelernt Ich werde es hoffentlich niemals brauchen.
00:14:00: Und das ist auch ein Thema was natürlich dann auch in Hinterkopf bleibt wenn man es erlebt hat.
00:14:05: Du hast gerade schon gesagt, dieser rechtliche Aspekt wenn ich jetzt zum Beispiel auch an die Schulung für McDonald's Kinderhilfestiftungen denke da kommt tatsächlich grade bei denen die sich ja dann um fremde Kinder nennen wir es mal kümmern oder mit aufpassen sich engagieren im Haus.
00:14:20: Was mache ich denn eigentlich?
00:14:21: Mit einem mehr fremden Kind?
00:14:23: nicht dass mir nachher daraus ein Strick gedreht werden kann und das muss man ganz klein der ersten Hilfe nochmal festhalten so lange ich etwas tue was Beziehgerichtet von mir ausgeht, um dem meinem Gegenüber zu helfen.
00:14:37: Also, ich sag mal Leib und Leben zu sicher auf Hochdeutsch!
00:14:41: Dann bin ich immer richtig da bin nicht immer safe.
00:14:43: so lange ich daneben stehe Und einfach nichts tue weggucke auf blöd gesagt dann habe Ich ein Problem.
00:14:50: das heißt wenn ich jetzt das kleinste Beispiel Ein Pflaster klebe wir schauen einfach darauf ich klebe ein pflaster ich Klebe dass meinem eigenen kind und ich stelle fest Das Kind hatte eine Klebstoffallergie sprich Das hat nachher einen kleinen Ausschlag.
00:15:04: So what?
00:15:04: Passiert!
00:15:05: Jetzt muss man sich vorstellen, jetzt pass ich vielleicht auf das Kind auf und dann klebe ich dieses Pflaster was ich dann in meiner Betreuungssituation habe.
00:15:13: Und dann kommt nachher die Mutti der Vater am nächsten Tag an und sagt das Kind hat eine Pflasta-Allergie ist doof gelaufen.
00:15:19: Dann denkt man immer direkt oh Ist ja gefährlich.
00:15:23: Aber das Wichtige ist Ich hab ein Pflaster geklebt.
00:15:25: Warum habe ich das denn gekleppt?
00:15:26: Da ist ja etwas passiert.
00:15:27: Das heißt ich habe mich darum gekümmert.
00:15:30: Man muss auch immer wieder überdenken, wir müssen im Fahrzeug ein Verbandkasten mitführen in Deutschland.
00:15:36: Wir müssen in Betrieben-, in Betreuungssituationen einen Verbandkästen haben.
00:15:40: Der muss bestimmt gepackt sein.
00:15:41: Da brauchen wir jetzt gar nicht ins Detail zu gehen.
00:15:43: aber das sind überall wundschnäherverbände Pflaster dabei!
00:15:46: Das heißt ich muss die haben und dann kommen diese Mythen auf... Aber ich darf ja gar nicht weil könnte verboten sein.
00:15:51: Also eigentlich benötigt es kann ja nicht sein.
00:15:54: Also da muss man schon Gassler sagen, solange ich das tue bin ich erstmal sicher und genauso auch vielleicht nochmal auf diese Betreuungssituation falls mein jetzt als Eltern zuhört und sagt ja in der Kita oder da wird das gemacht.
00:16:05: Die machen das schon alles richtig.
00:16:06: und wenn es wirklich mal daraus irgendetwas passieren sollte gesundheitstechnisch ist es immer versichert.
00:16:12: Da sind wir Deutschen ja auch Weltmeister drin im.
00:16:14: Versichern bedeutet also dass funktioniert dann schon ganz gut.
00:16:18: Der nächste Punkt ist, du hast vielleicht ja schon vielleicht so im Hinterkopf gehabt.
00:16:22: Naja ich könnte ja mal eine Rippe blechen wenn ich eine Wiederbelebung machen muss.
00:16:25: also sie angezeigt ist die Wiederbelegung und ich mache sie nicht.
00:16:30: dann habe ich nachher jemanden vielleicht ne Chance genommen sage ich jetzt mal oder nicht die Chance gegeben dass er weiter leben kann.
00:16:37: eine gebrochene rippe sechs bis acht wochen dann ist der knochen.
00:16:39: ganz.
00:16:40: wie lange bin ich tot da wollen wir gar nichts drüber nach wegen deswegen lieber
00:16:43: macht.
00:16:44: Und
00:16:44: das sind dann so die Fragen, die man auch in den ersten Hilfeschulungen in diesen Fresh Up Workshops einfach mal bestimmen.
00:16:49: Dass man sagt ja, die Bedenken können wir nachvollziehen aber wenn man sich mal ganz in Ruhe und der Tasse Kaffee einfach mal anschaut und sagt funktioniert?
00:16:59: Dann ist immer doch schon mein Schritt weiter.
00:17:02: Wie ist es so in deinen Erste-Hilfe-Kursen?
00:17:05: welche Erfahrungen machst du da eben mit genau diesen?
00:17:07: ich sage mal Mythen Oder Missverständnissen herrschen da sehr viele vor.
00:17:13: Also gibt's da sehr viel Dinge, die du so abfragst vielleicht in deinen ersten Hilfekursen und dann immer wieder feststellst das Leute völlig fehlinformiert sind oder eben so Dinge glauben wie bloß nicht zu fest drücken bei der Reanimation- oder Herzmassage weil ansonsten brech ich deine Rippe oder so.
00:17:30: gerade bei Kindern kann mir vorstellen ist es ja eigentlich genau andersrum Knochen noch recht weich.
00:17:36: Also da macht es wahrscheinlich noch weniger aus, wenn ich ein wenig fester drücke.
00:17:39: Wie ist das so?
00:17:40: Also wie viel musst du der Aufklärung leisten in deinen Kursen?
00:17:44: Erstmal muss ich festhalten dass du schon im Medizinisch sehr weit bewandert bist... ...dass du bei den Kindern
00:17:48: knochen kannst.
00:17:50: Bei den Füchtern
00:17:51: hab' ich das Glück... Holzklopfen keine erste Hilfe-Maßnahmen bis jetzt leisten musste!
00:17:56: Ich
00:17:56: klopfe mit!
00:17:57: Ich Klopfe direkt
00:17:57: mit dir!
00:17:58: Ja aber wie gesagt die Kinderknochen, das ist tatsächlich nochmal vielleicht direkt ein Hinweis wo wir... beim Thema Rippenbrechen waren.
00:18:03: Also das ist auch ein Punkt, die Knochen sind bei den Kindern immer nochmal ganz weich liegt einfach daran dass die Knochens noch in der Bildung sind, dass überall im Skelett bei den Kinder noch Blut gebildet wird was bei uns Erwachsenen entsprechend nur noch an den Knochern Enden zum Beispiel Richtung Knie gebildete wird.
00:18:17: Das heißt da es ist noch recht weich, der Rest ist dann entsprechend wahrsten sind es wo auch das Knoche trocken.
00:18:21: also sprich da sind wir bei den Kindern schon mal direkt.
00:18:23: wenn man diese Erkenntnis einmal ich sag mal den einfachen Worten erklärt bekommen hat Dann sitzt man auch direkt ganz anders in einer Schulung drin und sagt oh ja Jetzt habe ich es verstanden und dann kann ja eigentlich auch nichts passieren.
00:18:35: Und diese Mythen, das haben wir eigentlich in jeder Schulung... Wir hatten jetzt, wir haben heute tatsächlich auch eine Schulung da komme ich auch gerade her, da gehe ich auch nachher wieder hin.
00:18:43: also sprich vergeht im Prinzip keine Woche wo ich nicht auch mal in der berühmten Bütte stehe also sprig vor dem Bucklikum stehe vor dem Kurs und wenn man so den Einstieg in den Tag macht mit den Teilnehmenden sowas erwartet euch eigentlich heute so an Themen?
00:18:58: Dann sind die Standardthemen Stabile Seitenlage, Wiederbelebung.
00:19:02: Alles natürlich dabei der Druckverband und dann werden zumindest bei uns auch schon mal die Geräte, die wir benutzen also die Wiederbelegungs-Puppe vorgestellt.
00:19:10: Und gerade bei der Puppe kommt schon direkt der erste Satz Ja, beatmen muss ich ja gar nicht mehr.
00:19:16: Naja was heißt Beatmen müssen?
00:19:18: Ich sollte schon beatmen damit das Sauerstoff in eine Person reinkommt und ich den nachher mit der Herzdruckmassage verteile.
00:19:24: da ist es egal ob ich ein Kind oder einen Erwachsenen vor mir liegen habe.
00:19:27: Es gibt ja erstmal so Sinn, wenn ich das so erkläre.
00:19:31: Aber irgendwie hatte sich in den Köpfen ein bisschen eingestielt in den letzten Jahren ganz besonders gerade im Pumptoabstandsregeln Infektionsschutz dass man sagt da muss nicht mehr beatmen.
00:19:41: wenn ich vielleicht privat unterwegs bin, dann habe ich meine Familie bei mir und wenn da jemand umfällt auf Holzklopfen nochmal.
00:19:49: Dann ist mir vielleicht das Stück Kuchen was im Mundwinkel hängt egal ob an der Beatmung weil dass es meinen Familie mitgeht Wenn ich jetzt am Bahnhof oder wen auch immer irgendjemand wild Fremdes treffe Da ist vielleicht so ein... Ich sag mal wirklich der Ekel dabei was ich sage.
00:20:03: Und da ist genau dann der Punkt dass man sagt okay Beatmung ist für dich nicht möglich nicht zumutbar Dann drückt doch zumindest, damit zumindest das was an Sauerstoff noch im Blut drin ist auch verteilt wird.
00:20:15: Weil wir denken bei einer Herzdruckmassage auch ein Mythos dass wir den ganzen Körper mit Blut versorgen.
00:20:20: Es geht bei der Herzdurchmassage ganz einfach erstmal darum dass die lebenswichtigen organe Blut bekommen und dazu gehört in erster Linie das Gehirn Und dann kommen schon als nächstes die Mierchen und so weiter.
00:20:29: Das heißt also um Prinzip von der Gürtelstalle bis zum Haaransatz halten wir erst mal am Leben denn So eine Hand so einen Fuß Bis zu sechzehn Stunden zur Not ohne regelmäßige Durchblutung, überlebt das Wunderbar.
00:20:41: Also da sind so die kleinen Mythen, die man direkt im Kurs entsprechend schon mal mitnimmt und wo man dann auch die Leute, wo der Kurs ein bisschen her ist einfach noch einmal abholt und sagt ja früher wurde das immer so postuliert gesagt dass man einfach sagt heute sagen wir das zum Teil immer noch aber wir gehen damit anders um
00:20:58: Bevor wir jetzt gleich nochmal tiefer gehen und über die verschiedenen Maßnahmen sprechen, wie stabile Seitenlage- und Herzmassage usw.
00:21:07: und da vielleicht noch konkrete Tipps geben oder vielleicht eine oder andere Missverständnis nochmal aufklären würde ich gerne noch ein wenig auf deine Karriere sage ich mal so auf deinen Lebensweg eingehen weil du ja gerade gesagt hast Du kommst gerade aus nach Schulung.
00:21:21: wenn man jetzt in Notfallausbildung oder Leiter der Notfall Ausbildung ist Wie sieht denn dein Arbeitsalltag aus?
00:21:28: Gibt's überhaupt einen typischen Arbeitsalltag bei dir?
00:21:30: Zum Glück gibt es den typischen Arbeitalltag in der Form so nicht.
00:21:33: Denn jede Woche, jeder Kurs, jede Schulung, jeder kunde ist immer individuell.
00:21:38: Also den Dienst nach Vorschrift kann man zwar machen aber damit wäre ich nicht glücklich bzw.
00:21:44: damit werden natürlich die Teilnehmenden auch nicht glücklich.
00:21:47: Und das ist auch eigentlich der Grund, warum ich damals gesagt habe.
00:21:49: Ich glaube, ich möchte in diese Richtung gehen.
00:21:52: Mein Arbeitsalltag bestimmt sich im Prinzip so, dass wenn ich im Büro bin, dass ich natürlich schaue welcher Kunde braucht, welchen Kurs, welcher Teilnehmer hat vielleicht welches Bedürfnis dann noch?
00:22:02: Das größte Bedürfe ist natürlich die Teilnahmebescheinigung am Ende des Tages mit dem erfolgreichen Kurs davor und dass ich auch immer schau, dass meine Mitarbeitenden also meine Dozentinnen und Dozenten natürlich immer up to date sind.
00:22:13: Dass die ihnen auch Spaß haben denn auch da ist es wichtig Denke, das ist etwas was ich in den Kursen auch immer gut vermittelt bekomme.
00:22:20: Dass es auch Spaß machen kann.
00:22:21: Dass eben nicht die sich sitze da weil ich's muss... In einem Kurs sondern dass ich merke ey!
00:22:27: Das bringt mir auch persönlich was.
00:22:29: Es ist nicht nur etwas was Ich anderen quasi angedeihen lasse in puncto Hilfe Sondern dass ich Spaß habe und das ist im Prinzip mein Arbeitsalltag zu schauen.
00:22:36: Das ging jetzt erst mal recht flach.
00:22:38: aber dass wir Spaß haben an der Arbeit Und
00:22:40: das ist ja denke ich sehr, sehr wichtig.
00:22:42: Weil wenn ich mir jetzt vorstelle, ich gebe mal wieder ein erster Hilfekurs was ich bald machen werde, wünsche ich mich natürlich auch jemanden wie dich der es dann schafft dass nach dem Motto keep it simple zu halten und mich vielleicht nicht zu überschütten mit zu vielen Mini Details so drei bis vier Zentimeter unter den Brustbeinen oder wo auch immer und dann so und so Zentimeter rein und raus also ebenso Sachen wo man denkt Boah, wie soll ich mir das merken in der Notfallsituation?
00:23:08: Wo ich total Panik habe oder sonst was.
00:23:11: Sondern es eben vielleicht so zu vermitteln dass sich sage ist wirklich anwendbar und es bleibt mehr auch hängen.
00:23:18: also denke mal wie machst du das?
00:23:20: hast du bestimmte Rezepte dafür?
00:23:22: oder Wie schaffst du es es so runterzubrechen komplex im Abläufe dass das Leute sich das merke können?
00:23:30: Ich gewöhne mir an, dass ich morgens schaue, wenn habe ich einen Kurs sitzen.
00:23:34: Was kann ich vielleicht an der Anwesenheitsliste schon erkennen?
00:23:37: Beziehungsweise welche Zielgruppe habe ich?
00:23:39: Beispielsweise die Workshops auf den Sternfahrten.
00:23:41: Was ist jetzt vielleicht das Interesse?
00:23:43: Was möchten sie eigentlich haben und sich denn schon herauskitzeln?
00:23:45: Was erwarten Sie heute vorm Tag?
00:23:47: Also ich den einfach so diese Key Facts also diese Sachen wie die Wiederbelebung einfach schon mal kurz vorstellen und einfach direkt abfragen.
00:23:53: Wenn ich es jetzt frage los wieder beleben, wie geht's?
00:23:55: Und dann schau ich wo liegt das Interessen?
00:23:58: Und das ist so meine Rezept, dass ich schaue wirklich was habe ich im Kurs sitzen?
00:24:03: Was für Interessenslagen.
00:24:04: Was für Motivation vielleicht auch.
00:24:07: Dass ich jetzt bei der Handfahrt eher ein größeres Motivationspotenzial habe als in betrieblichen Erster hervor und einem Führerscheinkurs weil ich es muss.
00:24:15: Das ist natürlich noch mal etwas anderes aber das ist bei Kindheitthemen immer wunderbar!
00:24:18: Und dann schauen wir wie du schon sagst Kepe Zimpel Es gibt vielmehr sehr, sehr gute Dozenten in Deutschland wo sich tatsächlich immer wieder gestehen.
00:24:26: Wo ich sage das schaue ich mir gerne auch noch was ab.
00:24:28: also da bin ich tatsächlich sehr glücklich drüber denn mein erster erste Hilfekurs von meinen Führerschein der ist schon ein paar jährchen her wie ich jetzt festgestellt habe Der war so dass ich gesagt habe Gottes Willen das können wir besser.
00:24:41: Das war wirklich Dienst nach Vorschrift.
00:24:42: und dann hab' ich gesagt Wie kriegen wir es hin?
00:24:44: Dass wir es motiviert bekommen.
00:24:46: Und ein gutes Rezept Um einfache Sachen zu machen ist, dass man auch einfach mal Kinder fragt.
00:24:51: Wie funktioniert das?
00:24:52: Dass man mit Kindern einfach ein Pflaster klebt.
00:24:55: Wie klebt man einen Pflasta?
00:24:57: Zack, zack drauf!
00:24:58: Fertig ohne großen Zuspruch ist langweilig.
00:25:00: Wenn man den Kindern Pflasterserkleben sieht... Das Kind nimmt erstmals Pflaschen in die Hand, fühlt es närktes, macht vorsichtig die Klebestreifen ab, klebt es auf und sagt noch eine schöne Sache.
00:25:08: Manchmal kommt dann automatisch alles gut mit dem Pflastakleben.
00:25:12: Das würde bei uns Erwachsener wenden Jetzt hier in der Aufnahme, dass ich Gottes Willen bitte niemand wehtut.
00:25:18: Aber ein Pflasterkleben sagen, hier hast du dein Pflasta... Da kann man vieles mitnehmen!
00:25:21: Da kann auch sehr viele Erklärungen mitnehmen gerade wenn es vielleicht etwas kompliziertere Manöver sind.
00:25:27: Wenn ich dir direkt das Beispiel der stabilen Seitenlage nehmen kann, wenn wir das im erste Hilfebuch aufschlagen dann kann die Anleitung für eine Seitenlage tatsächlich über mehrere Seiten in solchen kleineren Büchlein gehen mit ein paar Bildern dazu.
00:25:42: Aber im erste Hilfekurs kann ich es mit der VK-Regel ganz einfach erklären, da muss man nur Kinder fragen.
00:25:47: Wie geht die denn?
00:25:50: Kaktus kuscheln, Knie küschen!
00:25:55: Kaktos kuschelen, Knee küscheln Wenn ich dich jetzt frage mach mal gerade mit deinem Arm einen Kaktuss.
00:26:00: wie würdest du dich so intuitiv vielleicht... Ja
00:26:03: also ich würde natürlich
00:26:04: Richtig wunderbar und das sind wir doch schon dem ersten Ausgangsschritt.
00:26:07: Das heißt da wo ich die stabile Seitenlage hindrige brauche ich diesen Kaktossahnen.
00:26:11: Für die, die jetzt das Video sehen dazu im Podcast.
00:26:13: Die sagen ja wunderbar kann ich sehe.
00:26:14: für die dies vorstellen Ich nehme einfach meinen Arm auf Schulterhöhe und richte den Unterarm nach oben weg.
00:26:20: dann habe ich den Kaktusarmen.
00:26:21: damit habe ich schon die Fallrichtung oder die Liegerichtung für meine Seitenlage entsprechend definiert.
00:26:27: Dann kommt das kuscheln.
00:26:29: da nehme ich mir die andere Hand die ich immer noch quasi frei habe und lege sie mir ins Gesicht.
00:26:34: Das heißt ich liege mit dem Handrücken einfach an die Wange.
00:26:38: Perfekt Jetzt, wenn du die Hand anders oben an deinem Gesicht liegen würdest, dann wär'n's ja eher Zahnschmerzen.
00:26:45: Genau!
00:26:45: Das sind die Zahnschmerzen und das ist dieses Kuscheln, dass man vielleicht noch von der Oma oder von der Tante kennt, wo ihr sehr schön am Gesicht einmal eine Wange entlangt.
00:26:52: Und da sind diese kleinen Bildsprachen, diesen Kaktus-Kuscheln... ...und dann habe ich die Hand im Gesicht, ich habe den Arm schon rüber und dann das Knie.
00:27:00: als Nächstes nehme ich mir dann auf der abgewandeligen Seite und ziehe dieses Knie einfach hoch zu mir rüber Fällt die Person mir direkt schon in die Seitenlage rein, also auf den Kaktusarm liegt nachher auf der Kuschelhand.
00:27:14: Die Kuschelfand stürzt das Kinn, den Kopf, der Kaktusharm stabilisiert die Schulter, das Knie, die Hüfte und dann kommt das Küßchen.
00:27:22: Und jetzt kann ich natürlich mal direkt testen.
00:27:24: Hast du eine Idee was das Küsschen sein könnte?
00:27:26: Wahrscheinlich einfach so ein bisschen Kiefer nach vorne oder tatsächlich
00:27:30: dieses berühmte wir sagen unansprachlich immer Kopfübersstrecken.
00:27:33: Also dieses Kind nach vorne und das machen wir auch mit dem Küsschen geben, was Kinder ja auch ein bisschen nach vorn.
00:27:39: Und dann habe ich am Ende des Tages die stabilen Seitenlage gebastelt, die sonst in ellenlangen Sätzen wie Kreuzen sie den Arm vor der Brust ist betroffen.
00:27:47: Da hört doch keiner mehr zu!
00:27:49: Deswegen Kaktuskuscheln in den Küsschern einfach machen und das funktioniert
00:27:54: super genial Das ist wirklich toll.
00:27:56: Ja, das ist ein guter Tipp.
00:27:57: und vor allen Dingen wie du schon sagst, das sind Bilder die kann man sich gut merken in der schönen Abfolge.
00:28:02: Und dass das bleibt eben auch hängen wenn man es verbindet mit Bildern ja das ist doch super!
00:28:07: Es ist doch schon mal ganz großartiger Tipp an dieser Stelle und weil wir jetzt wieder zurück sind bei den erste Hilfe-Maßnahmen also gut stabile Seitenlage vielleicht auch nochmal Wenn wir gerade noch über Mythen und Missverständnisse grade gesprochen haben stabile Seitenlage eigentlich immer.
00:28:23: Also egal, welche Notfall-Situation passt immer einfach rüber auf die Seite?
00:28:27: Passt dann schon oder ist das eher auch ein Mythos.
00:28:30: Wenn wir in dem Wördigen bleiben also in den Leitsatz etwas machen ist besser als nix tun ja.
00:28:37: aber um es fachlich einmal auszudrücken was macht die stabile Seitenlage eigentlich?
00:28:41: Was ist das eigentlich?
00:28:42: Das ist eine Lagerung für eine Person die nicht ansprechbar ist also für den Ersthelfer bewusst los und in dieser Lagerungen auf der seite kann die Zunge nicht mehr in den Rachen rutschen Und der Magenhalt, falls er sich vor selbstständig – man sagt Ungarn sprach ich die Leute – übergeben.
00:28:57: sie können dann seitlich einfach abfließen.
00:28:59: Das heißt, die Atemwege sind gesichert gegen Ersticken!
00:29:02: Das ist die stabile Seitenlage und die brauche ich wie das jetzt gerade ja schon so halbwegs vielleicht klang geworden ist.
00:29:07: tatsächlich wenn die Muskulatur bei der Bewusstlosigkeit nicht mehr mitspielt Wenn jemand ansprechbar ist also mit mir redet oder auf mich reagiert Dann brauche ich auch erst mal keine stabile Seitenlage, weil dann ist die Muskulatur ja noch da.
00:29:21: Die Person spricht mit mir und ich denke das ist auch klar.
00:29:24: für eine Wiederbelebung macht ne Seite Lage auch keinen Sinn, denn dann komme ich ja nicht mehr dran wo ich hin möchte.
00:29:29: Deswegen, Seitenlage wichtig!
00:29:31: Weil bewusstlosen Personen die nicht mehr reagieren aber noch
00:29:34: atmen.
00:29:35: Okay also jetzt haben wir über diese stabilen Seitenlage gesprochen.
00:29:39: was sind denn so die sage ich mal drei oder vier großen Punkte, die du nennen würdest wenn es um erste Hilfe-Maßnahmen am Kind geht.
00:29:47: Also stabile Seitenlage dann Reanimation?
00:29:50: Stabide Seitenlage, Maßnahmen bei Verschlucken.
00:29:53: Auch hier muss man festhalten das kommt im Alter alles wieder mit verschlucken und dass ist bei den Kindern schon so.
00:29:57: Das heißt wie sagt man so schön, dass Mundgefühl so geht und ich weiter esse, esse, esse und das bei Kindern natürlich nachvollziehbar.
00:30:04: Wenn's gut schmeckt dann schaufelig nochmal nach und dann vergesse ich vielleicht das Schlucken und verwechsels mit dem Einatmen dann verschlucke ich mich.
00:30:11: Das heißt, das ist eine Maßnahme die auch regelmäßig gefragt wird in den Schulungen dass man es üben kann.
00:30:16: Also dass ich weiß wo und wie fest ich klopfe.
00:30:20: Dass ich weiß wenn ich zwischen die Schulterblätter klopfte, dass da auch nichts kaputt gehen kann.
00:30:24: Dass sich da durchaus etwas beherzter mit dem Handballen oder der flachen Hand entsprechend klopfen kann.
00:30:30: Und... dass wenn dieses Klopfen nicht funktioniert, ich tatsächlich auch in Richtung Oberbauch Kompression gehe kann und gehen soll.
00:30:39: Das ist das, was man vielleicht aus Film- und Fernsehen kennt, wo man von hinten rum greift.
00:30:43: Es geht bei den größeren Kindern und den Erwachsenen natürlich dann auch.
00:30:46: Das wird jetzt in den Ersthilfekursen verpflichtend geübt mit so einem Trainingsgerät – es ist etwas, was sich umschnallt.
00:30:52: Das gibt's auch in Kindergröße für die Ersthilfer im Kindkurse.
00:30:56: Dass ich damit den Oberbauch so komprimiere dass ich Druck auf den Magen Zwerchfühl beziehungsweise die Lunge ausübe, dass dann der Fremdkörper, der da vielleicht irgendwo drinsitzt sich lockern kann.
00:31:07: In vielen Fällen ist es aber tatsächlich das Klopfen zwischen die Schulter.
00:31:10: Beim Säugling also beim Kleinkind ist es dann tatsächlich so, dass ich weiß, ich kann das Kind auf den Unterarm legen mit einer Hand den Kopf des Kinn stabilisieren und dann zwischen die Schulterblätter klopfen.
00:31:21: Das wird auch in den ersten diese Kindergrößen gerne geübt.
00:31:24: Da haben wir noch extra eine Verschluckpuppe für, wo ein kleiner schwarzer Fremddkörper in dieser Puppe drin ist.
00:31:29: Auch da ist also tatsächlich der Punkt, wo man im Kurs ich sage nicht nur drauf bestehen muss und soll wenn man das üben möchte sondern auch üben kann.
00:31:37: Einfach diese Maßnahmen verschlucken denn sie ist mir nach.
00:31:40: als Dozent sagt man lieber nicht was man nicht macht sondern eher was man macht.
00:31:44: falls jetzt einige schon Vorstellungen haben werden Sie den Podcast hier hören was man machen könnte mit auf dem Kopf stellen und Co.
00:31:52: bitte klopfen-klopfen dann sind wir ja im Prinzip bei den nächsten Schritten der Wiederbelebung tatsächlich am ende.
00:31:58: das ist auch dann nämlich schon der nächste schritt.
00:32:00: stabile seitenlage verschlucken.
00:32:02: widerbelebung ist immer ein thema aber gerade bei kindern so als punkt drei da muss man sich erst mal mit auseinandersetzen und dass es auch etwas wo wir also meine dozentinnen und ich tatsächlich immer schauen, dass wir den leuten im erste für kindkurs die zeit einrollen.
00:32:17: Der stabile seitenlager ist eine putzige wasnahme des verschlucken.
00:32:21: üben macht spaß gerade mit diesen trainingsgeräten.
00:32:23: das ist einmal ein schöner handgriff.
00:32:25: aber man muss sich dann auch darf Vergewissern, wenn der Fremdkörper drin stecken bleibt dann muss ich ja noch einen Plan B haben.
00:32:31: Also wenn Klopfen und so nicht mehr funktioniert das ist tatsächlich die Wiederbelebung.
00:32:35: Man denkt bei der Wiederbelebung immer nur an Herzkreislauchstillstand.
00:32:39: aber verlegte Atemwege also das Komprimieren des Brustkorps durch die Herzdruckmassage kann ja den Fremddkörper auch relativ easy wieder lösen rausdrücken.
00:32:48: sprich da muss ich mich mit beschäftigen und dass es etwas wo wir Zeit erneuern denn die große Puppe bis Ich sag mal körperlich anstrengend zum üben.
00:32:57: Sobald ich dann aber den Junior oder den Säugling da liegen habe, dann siehst du bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern manchmal schon so große Augen... Da soll ich jetzt drauf drücken?
00:33:06: Und so tief soll ich drücken und sage ja!
00:33:08: Ich mache Ihnen das mal vor, so soll es aussehen und probieren Sie's mal.
00:33:11: Und dass man dann wirklich merkt, ah ok, das ist nicht körperlos anstrendend, ich muss hier oben im Kopf diese Schwelle übertreten und merken, es funktioniert.
00:33:20: Dass ich also für mich auch sehe.
00:33:21: wie Du schon gesagt hast die Knochen sind weich Da kann nicht so viel kaputt gehen.
00:33:26: Das kann vielleicht mal einen blauen Fleck geben, aber damit drücke ich dann auch die Atemwege wieder frei beziehungsweise durch eine gezielte Beatmung kann ich bei Kindern natürlich dann auch direkt schon in die Atmen wieder anregen bzw.
00:33:38: den Fremdkörper verschieben.
00:33:40: Ich weiß nicht ob wir vielleicht heute noch Zeit haben, aber normaler Kurs dauert acht Stunden da gibt es natürlich immer noch Feinheiten.
00:33:45: Aber wie du schon sagst zum Anregen das ist etwas was man in der nächsten Kinderkursen sehr gerne und auch bitte gerne übt weil das gibt Sicherheit
00:33:52: auf alle Fälle.
00:33:53: Und das ist ja am Ende des Tages auch genau, dass worum es letztlich geht oder ich glaube so diese Sicherheit zu haben dieses Gefühl zu haben man hat Kontrolle wenn es mal soweit isst Man kann etwas tun.
00:34:06: man weiß zwar vielleicht nur ungefähr an der stelle wie's geht aber man behält ruhig.
00:34:11: kann mir vorstellen gerade notfall situation mit Kindern ist diese ruhe bewahren.
00:34:15: ganz ganz wichtig weil das denke ich mal überträgt sich ja auch aufs kind und dementsprechend hat das auch einen positiven Effekt.
00:34:22: Welches Feedback bekommst du von deinen Leuten, die in die Workshops kommen?
00:34:27: Wenn sie das dann eben alles mal ausprobiert haben und gemerkt haben, hey, das ist ja gar nicht so schlimm!
00:34:31: Das kann man ja alles mit dem jeweiligen Druck machen.
00:34:34: Sagen die danach auch sowas zu dir wie... hab ein ganz anderes Gefühl.
00:34:38: ich geh da raus und bin viel ruhiger, habe weniger Panik weiß was ich zu tun habe Und dieses Gefühl der Sicherheit ist eigentlich das, was mir gefehlt hat.
00:34:45: tatsächlich ist es die diese diese dir vielleicht selbst erkennen ist die muss nicht unbedingt direkt im kurs oder direkt nach der übung passieren.
00:34:51: ich glaube auch dass sich wenn man wie schon erwähnt da in so einem fresh ab drei stunden sitzt.
00:34:57: Oder eine richtigen erste kurze circa acht stunden das man dann sagt, das muss ich erstmal sacken lassen und dass man dann Wenn man es dann braucht, vielleicht für sich selber erst gemerkt hat das hat mir schon gute geholfen.
00:35:09: Das kann auch eine Online-Veranstaltung sein die jetzt nicht rechtlich irgendwie mich als Ersthelfer ausweist aber die mir Sicherheit gibt.
00:35:16: Wo ich dann rausgehe und sage ich habe noch mal die Basics für mich mit.
00:35:19: Ich hab die Angst genommen bekommen.
00:35:21: also sprich ich habe Sicherheit gewonnen Und dass gibt es tatsächlich.
00:35:25: Dass die Teilnehmer danach sagen Es ist ja gar nicht so kompliziert, es ist relativ einfach Die Tatsache dass ich immer etwas tun kann Und da ist jetzt auch gar nichts damit zurück.
00:35:34: Wenn man dann rückwirkend aufs Ding her, das war vielleicht nicht die richtige Maßnahme?
00:35:37: Das muss man sich gar nicht angucken!
00:35:38: Es ist immer... wenn man auf sich selber schaut, die Sache möchte ich aus einer Situation rausgehen mit dem Gedanken hätte ich mal das und dass getan, sondern ich habe ja etwas getan und das ist wichtig.
00:35:49: In Deutschland meist genannt Begründung warum eine Hilfeleistung unterlassen ist in Deutschland, ich hab keine Zeit Ach was?
00:35:55: Boah!
00:35:56: Da sitzt man im Kurs, wenn man mit den Leuten spricht so was es eigentlich erst die Hilfe leisten, warum machen wir das?
00:36:01: Ja, ich habe keine Zeit.
00:36:02: Worauf habe ich denn keine Zeit?
00:36:03: Fragen wie geht's Ihnen?
00:36:05: Brauchen Sie Hilfe?
00:36:06: Das braucht keine Zeit!
00:36:07: Ein Notruf dauert auch eine Minute maximal auf den Rettungsdienst warten.
00:36:11: Was verpasst sich dann?
00:36:12: Komme ich zu spät zur Arbeit?
00:36:14: Kohle ich mein Kind zu späht aus der Kita oder aus der Schule ab?
00:36:17: Ja aber auch das kann alles je nachdem auch mal fünf bis zehn Minuten warten Und dieses Keine-Zeit haben.
00:36:23: da steckt bestimmt noch ganz, ganz viel dahinter.
00:36:25: Wir haben ja schon gesagt so ein bisschen unbehagen nämlich jetzt mal wenn es um die Maßnahmen geht.
00:36:29: klar aber das ist etwas was man sagen muss nehmen Sie sich die Zeit und sie haben sich wenn sie geholfen haben die zeit genommen.
00:36:34: Einstieg geschafft.
00:36:36: der kleine rechtliche Aspekt ich habe auch der Paragraph dreieinunddreiundzwanzig C Strafgesetzbuch Gluck scheiß Modus aus wo die Hilfepflicht noch mal gesetzlich verpflichtet ist, habe ich damit tatsächlich dann auch schon erfüllt.
00:36:47: Denn ich habe erkannt, Hilfe bedürftig und ich habe geholfen wie wir helfen.
00:36:52: Also was die Maßnahmen sind, ist im Gesetz nicht mehr definiert.
00:36:56: das heißt für alle die sagen oh ich brauche ein Gesetz um sicher zu agieren?
00:37:00: Ich hab etwas getan.
00:37:02: Damit habe ich das Gesetz erfüllt!
00:37:04: Und da ist es tatsächlich etwas was wir dann auch moralisch mitnehmen wo ich sage ok Ich kann die Übung, ich kann es hier üben.
00:37:24: Und ansonsten kann man das ja auch, also jetzt gerade mit Verband und Druckverband kann man es ja auch zu Hause machen.
00:37:29: Also ich glaube überhaupt mal einen Blick in diesen Verbandskasten zu werfen den man da irgendwo liegen hat.
00:37:36: Ich glaube dass ist auch nicht so schlecht könnte mir vorstellen dass das auch viele Leute sehr selten machen und wissen was da drin ist und wie man das benutzt.
00:37:44: Also in der Hinsicht halten wir noch mal fest, nichts tun ist das Allerschlimmste.
00:37:49: Etwas tun und wenn es nur den Notruf absetzen isst auf jeden Fall erforderlich und alles andere was da notwendig ist um vielleicht Leben zu retten wäre natürlich in einem solchen Fall sowieso die beste Lösung.
00:38:01: Da hast
00:38:01: du gerade einen wichtigen Punkt gesagt dass ich überhaupt weiß, dass ich etwas tun kann, dass sich was habe und Verbandkasten... Was ist denn ein Verband Kasten drin?
00:38:08: Ich muss ja gar nicht wissen wofür die ganzen Sachen gedacht sind.
00:38:10: am Ende des Tages benutze ich sie Und das kann man nie früh genug anfangen, dass die Menschen, Kinder und Jugendliche auch da mit dieser Selbstsicherheit.
00:38:21: Man spricht auch von Resilienz... im Farschagant, dass man die Frühe noch fördert.
00:38:26: Und da hab ich mir jetzt erlaubt jemanden mitzubringen heute in diesen Podcast den ich dir gerne vorstellen möchte...
00:38:32: Jemand denn?
00:38:33: Jetzt bin ich gespannt!
00:38:34: Ja ja also deswegen womit wir beziehungsweise auch schon ich müsste jetzt tatsächlich nochmal überlegen aber schon über dreizehn Jahre arbeiten das ist nämlich unser Dr.
00:38:42: Tom.
00:38:43: Ah
00:38:44: okay
00:38:44: Im Vorgespräch hast du gefragt ob so eine Puppe mitgebracht hat und ich habe gelächelt.
00:38:48: Tatsächlich habe ich eine Pappe mitgebracht und sein Dr.
00:38:50: Tom Das ist unsere leitender Notarzt, den wir dann immer dabei
00:38:55: haben.
00:38:56: Da sieht es gar nicht so wahnsinnig gesund aus weil der kommt ja auf dem Screen ziemlich grün rüber.
00:39:01: Ja das müssen wir mal schauen woran das liegt.
00:39:03: aber ist eben nicht die Puppe die du im Vorgespräch wahrscheinlich erwartet hast.
00:39:06: als du gesagt hast was hast du mitgebracht?
00:39:08: Dr.
00:39:09: Tom, unsere Handpuppe ist ein Konzept was wir jetzt bei uns schon viele Jahre haben.
00:39:14: das gibt es auch nur bei uns von uns wie man sieht erstellt worden und dr.
00:39:19: Tom erzählt dann auch immer bei den Kitas entsprechend ab vier Jahren den Kindern schon was zur ersten Hilfe.
00:39:24: das heißt Es kommt immer einen Dozent meine Wenigkeit oder meine Kolleginnen Kollegen mit einem weiteren Sanitäter in die Kita.
00:39:32: Das ist tatsächlich etwas hier schon ganz früh anfangen Denn du hast jetzt ja eben die Eltern oder uns Ersthelfer genannt, die Angst nehmen vor der ersten Hilfe.
00:39:43: Weiß nicht wie das mit deinen Kiddies oder wie dies mit den Kiddies von hinten so einen Zuhörerinnen und Zuhäuern ist?
00:39:48: Kommt ein Rettungswagen, ein Feuerwehrauto, ein Polizeiauto also alles was Blaulicht hat zum Beispiel an die Schule, an die Kita eine Einrichtung kleben sie alle am Zaun und gucken.
00:39:57: Findest du super spannend!
00:39:59: Ist immer ganz toll.
00:40:00: wenn dann allerdings der Ernstfall ist und jemand in Uniform von den Helfenden voreingesteht Dann sind die Kinder und auch die Erwachsen immer ganz klein mit Hut.
00:40:10: Also sprich, da ist ein Respekt davor, vielleicht doch ein bisschen Angst, dass man dann noch sagt, oh, kommt der Rettungswagen?
00:40:17: Und das ist hier flimmen, weil der Nachbarin vor der Tür steht!
00:40:20: Einer Gedanke soll ja eigentlich sein, es ist gut, dass der Rrettungswagen vor der Türe steht, denn er ist ja da zum helfen.
00:40:26: Daraus unter anderem ist Dr.
00:40:27: Tom entstanden was wir gesagt haben hey wie kriegen wir's bei den Kindern schon früh hin Dass sie sich sowieso freuen und es interessant finden, dass der Rettungsdienst die Feuerwehr kommt.
00:40:36: Sondern dass sie auch verstehen was machen hier eigentlich?
00:40:38: Und kann ich das vielleicht selber schon im Vorfeld vorbereiten?
00:40:41: Kann ich also selbst ein Pflaster kleben?
00:40:44: Das übt Dr.
00:40:44: Tom neben dem Notruf mit den Kindern auch.
00:40:47: Dass man vielleicht auch mal einen Verband wickelt schon!
00:40:49: Das könnten vier-fünfjährige wunderbar Stichwort zu Hause üben wie wir's eben hatten.
00:40:53: Dass man schaut, wenn wir jetzt schon in der Grundschule sind.
00:40:56: Da spricht dann die Gruppe nicht selber das können die größeren Kindern da schon selber bespielen dass wir vielleicht auch mal Kaktuskuscheln-Knieküßchen stabile Seitenlage mit den größeren Kindern üben.
00:41:06: also dieses ich kann selber etwas tun diese Sicherheit schon mitnehmen und es wird ja jährlich immer wieder diskutiert ob man das in den Schulen unterrichten soll, verpflichtend erste Hilfe.
00:41:16: Sicher immer ein Punkt aber da muss man auch gucken wie setzen wir es um?
00:41:19: Aber es soll nicht unser Thema sein.
00:41:20: also wie schon gesagt diese Sicherheit zu helfen die haben ja nicht nur wir erwachsen sondern das können Kinder untereinander.
00:41:26: und die Kinder sind gerade weil sie vielleicht nicht diese Details im Hinterkopf haben Knochen könnte brechen Das könnte weh tun.
00:41:34: Die helfen einfach die machen einfach Wir kommen einfach mal dazu setzten sich daneben.
00:41:38: Im wahrsten Sinne braucht es oft wenn das Pflaster vielleicht bei Bauch hier gar nicht hilft Aber ich habe einen Pflaster gekippt bekommen, also mit Zuneigung beruhigen.
00:41:47: Also das ist eigentlich ein guter Tipp, weil ich meine man kann sich also gegenseitig ein wenig helfen und vielleicht auch Tipps geben.
00:41:55: Ich könnte sozusagen es losgehen und eine erste Hilfe-Kurs machen für mich persönlich.
00:41:59: Könnte aber auch meine neunjährige Tochter mitnehmen und dann könnten wir danach darüber reden was wir denn alles erfahren haben und wahrscheinlich würde meiner Tochter mir ein paar richtig coole Tipps gegeben und mir ein Paar komplexe Dinge die ich hier versuche zu erklären.
00:42:11: Einfacher darlegen wie du schon gesagt hast mit Bildern versehen oder was auch immer mit Sprüchen gut merken kann, also da kann man sich ja echt ganz gut ergänzen.
00:42:19: Wie ist das eigentlich?
00:42:20: Das habe ich mir auch gerade gefragt.
00:42:21: Merkst du bei den jungen Menschen vermehrtes Interesse an erste Hilfe?
00:42:25: Ich weiß nicht wie das mit Schulsanitätsdiensten ist.
00:42:28: Ist da viel Neugier da?
00:42:31: oder was erlebstest du bei jungen Leuten bei Jugendlichen oder Kindern wenn du daraus gehst und deine Workshops hast?
00:42:38: Es gibt da natürlich auch wieder unterschiedliche Zielgruppen, auch hier in den Klassen und Kleid.
00:42:43: In der Pubertät ist es manchmal dann nicht mehr so ganz so cool, da nahe rum zu laufen und vielleicht die Schulgewalt über eine erste Hilfetasche auf dem Pausenhof zu haben.
00:42:52: Da ist man so in der Grundschule schon eher angebracht.
00:42:55: Grundsätzlich ist es aus unserer Erfahrung so dass die Kinder, die wissen das sie etwas tun können also die wissen, dass das auch hilft was ich da tue oder was das gegenüber tut, in die ganze erste Hilfeleistung oder in der Notfallsituation agieren.
00:43:12: Wir reden jetzt nur von der Notfallsituation, was danach passieren kann.
00:43:15: das ist immer individuell.
00:43:16: da muss man auch immer schauen.
00:43:17: was könnte da erlebt sein dass ich also schon weiß okay da hat sich jetzt im Sportunterricht der Mitschüler vielleicht den Fuß verknaxt oder ähnliches.
00:43:27: es kann ja auch zu Hause passieren Treppenstufe runterfallen, Fuß verknackt und sonstwas und das tut höllisch weh dass ich jetzt ein Kühlpäck dran tue und wenn das nicht besser wird oder die Schmerzen so groß sind, dass vielleicht der Bruder die Schwester auf einmal blass wird.
00:43:40: Dass sich dann weiß okay da hat wirklich schmerzen und dann könnte vielleicht auch der Fuß gebrochen sein.
00:43:45: und dann habe ich gehört gelernt Dann könnte das auch eine Nummer für den Nothof sein Könnte wohl gemerkt.
00:43:52: Gnochenbruch ist nicht lebensbedrohlich in sich aber wenn es aus dem Kreislauf geht wir haben ja dann andere Symptomatiken.
00:43:58: im Zusammenhang kann das auch durchaus mal Interessant sein und dass man dann der Rettungswagen kommt.
00:44:05: Ich weiß, wenn ich das schon mal gesehen habe zum Beispiel mit Dr.
00:44:08: Tom, der auch einen eigenen Rettungswagen hat für Kinder also sprich wo die Kinder alles ausprobieren dürfen Dass man dann merkt die gehen ganz anders ein die die Trauen sich auf einmal auch in den Rettungen rein zu gehen Dann steht so'n vier fünfjähriger Stübkes auf einmal neben denen der Tür vom Rettingswagen und sagt guck mal das kenne ich Das ist ein Beatmungsgerät Ach guck mal da, ihr habt ja auch so Verbände.
00:44:30: Das ist auf einmal nicht mehr dieser ängstliche Blick den vielleicht Kinder oder auch Erwachsene dann haben weil das ist ja für die Erwachsenen immer aufregen sondern dass diese Ruhe von den Kindern sich vielleicht darauf die Erwachsen überträgt und die dann auch daneben stehen und sagen du kennst das alles?
00:44:42: Gerade auf Sommerfesten, auf Schulfesten Feuerwehrfesten kann ich jedem dir mit deinen Kedi's natürlich noch mal nahlegen.
00:44:48: Dass man einfach mal sagt ey ich steigt mir in so ein Auto rein.
00:44:51: Dann ist es immer fast bloß nichts an.
00:44:55: Die Sachen sind eigentlich auch zum Benutzen da.
00:44:57: Klar, spiele ich jetzt nicht am Defibrillator rum aber dass ich zumindest weiß das ist ein Gerät was mir hilft und ohne das Gerät hätten wir vielleicht ein Problem.
00:45:05: Genau also letztlich... Wenn das Kind erste Hilfe-Maßnahmen selbst auch schon mal erlebt hat oder gelernt hat, dann ist da sicherlich kein Nachteil und ich als Elternteil sowieso.
00:45:18: Du kannst es ja jedem nur ans Herz legen.
00:45:21: logischerweise wenn ich jetzt also nochmal recapituliere Dann ist es wahrscheinlich für mich als Elternteil abgesehen von den jeweiligen Maßnahmen, wie sie genau ablaufen und so weiter.
00:45:32: Worüber wir jetzt gerade gesprochen haben?
00:45:33: Ja ganz wichtig dass ich... Und du korrigierst mich wenn ich falsch liege!
00:45:36: Also vielleicht erstens mal auf mein Bauchgefühl höre ja meine Intuition und auch irgendwie so ein Gefühl entwickelte natürlich auch für meinen Kind.
00:45:46: Gerade
00:45:47: das ist dieses Bauch-Gefühl bei dem eigenen Kindern.
00:45:50: Die Kinder kenne ich beziehungsweise Patenkind bei meinem Fall.
00:45:54: Ich weiß wie sie sich verhält.
00:45:55: Man guckt ein bisschen auf die Körpersprache, wie bewegen Sie sich?
00:45:59: Ja ist natürlich auch immer altersabhängig.
00:46:01: der zwei-dreijährige wird den nicht so detailliert sagen oh mir tut jetzt mein Knöchel weh.
00:46:05: das habe ich vielleicht dann eher schon im Grundschulalter.
00:46:07: dass ich also auch schon schaue isst er sturz.
00:46:11: zum Beispiel es hat klassiker fangen spielen um die ecke rennen irgendwo gegen rennen ist ja vielleicht relativ unauffällig gewesen.
00:46:17: aber danach hängt das Kind auf einmal anders.
00:46:20: Hier als Beispiel, wenn beim Spielen etwas passiert bei den Kindern dann hat es zumindest aus meiner auch als Übungsleiter Erfahrung immer den Vorteil habe ich hingeguckt und gucke das Kind an, während er am Boden liegt.
00:46:32: Wenn vielleicht einige Eltern du vielleicht auch schon so erlebt haben, dann werde ich wahrscheinlich relativ einfach die Sirene auf einmal loshaben beim Kind weil ich ja die Aufmerksamkeit auf dem Kind habe.
00:46:41: Das klingt jetzt erst mal herzlos.
00:46:42: aber wenn ich in dem Moment vielleicht einmal kurz irgendwo anders hingucke Und das Kind selber entscheiden lasst er tut es jetzt weh oder nicht.
00:46:49: Dann steht das Kind vielleicht auch selber auf, wird selber schauen was schlimm tut's weh und dann guck ich wie das Kind weiter bewegt.
00:46:57: Hat das jetzt eine Schonhaltung?
00:46:58: also geht es anders hält sich die Hand fest?
00:47:01: Und dann kann ich immer noch nach zwei drei Minuten fragen haben wir gesehen du bist eben gefallen alles gut was macht die hand?
00:47:07: weil ich gesehen habe hält sich vielleicht die hand fest Dass ich dann sagen kann, mach mal so und dann schaue ich mir das gesunde Körperteil an auf die rechte Hand gefallen.
00:47:14: Sieht sie aus wie Linke funktioniert sich genau gleich.
00:47:17: Das kann ich mit den Kindern auch zusammen machen Und da hole ich mir meine Einschätzung auch rein.
00:47:22: Gerade bei den kleineren Kindern, die vielleicht noch im Buggy sitzen dass ich dann wirklich schaure habe Ich eine Schonhaltung spielt das Kind mit beiden Händen möchte das Kind krabbeln Wie reagiert das Kind?
00:47:32: Dass auf einmal das leise Kind sehr laut ist?
00:47:34: Also man spricht hier von der Wesensveränderung.
00:47:36: Das sind Tipps, die man sich aber gerade als Angehöriger oder als Betreuer, wenn ich das Kind schon länger kenne und dann auch merke dass ich sage irgendwas ist heute anders.
00:47:45: Was ist denn vielleicht passiert?
00:47:47: Hat sich es gestern den Kopf gestoßen?
00:47:49: oder oder?
00:47:49: oder?
00:47:50: Das Thema Bauchschmerzen bei Kindern.
00:47:52: Wir denken als Erwachsene ja ich habe Bauchsschmerzen Ich bin aufgeregt weil ich vielleicht in ein Podcast reinkomme da dann bin ich vielleicht aufgereght.
00:47:59: Bei Kindern ist Bauchschmerzen auch ein Symptom von psychologischer Beziehungsweise auch anderen Schmerzen, die die Kinder dann in den Bauch reinprojektieren und darüber kommunizieren.
00:48:09: Das heißt da schauen wir auch in den Schulungen das man nochmal sensibilisiert so was... Worauf sollte ich vielleicht achten?
00:48:15: Wie Sherlock Holmes mäßig bin ich unterwegs!
00:48:17: Und das kann ich als Familie wie du schon sagst einen Bauchgefühl wunderbar machen und einfach mal nachfragen und beobachten wie läuft es und wenn's läuft läuft
00:48:26: Und natürlich wie du schon sagst, also genau hinschauen und beobachten.
00:48:32: Ich glaube all das kann man ja auch am besten tun wenn man eben Ruhe bewahrt.
00:48:37: im Panikzustand kann ich es schwer machen in dieser ständigen Alarmbereitschaft.
00:48:41: deswegen umso besser wenn man diese Sicherheit erfährt und auch dieses Gefühl okay wenn irgendwas ist dann kann ich etwas tun dass man bei dir oder überhaupt den ersten Hilfekursen beigebracht bekommt.
00:48:53: Das ist eigentlich so.
00:48:53: die Voraussetzung dafür dieses Bauchgefühl überhaupt spüren kann, darauf hören und beobachten können usw.
00:49:01: Jede Notfallsituation, jeder Unfall ist ein Fall den ich so eigentlich nicht erwartet habe wo ich mich erst mal drauf einstellen muss.
00:49:07: das heißt es ist vollkommen in Ordnung wenn man bei sich selber merkt Ich bin jetzt aufgeregt Auch da.
00:49:13: einen Tipp den ich gerne mitgebe ist einmal tief Luftton vielleicht auch noch ein zweites Mal dass ich wirklich sage okay Fahrrad gestürzt bevor ich jetzt quer über die Straße renne zu dem Kind was gestürzelt ist weil wenn Unkontrolliert, ohne diesen kleinen Ruheimpuls losrennen.
00:49:29: Dann renne ich vor das nächste beste Auto und dann habe ich selber ein Problem.
00:49:32: Und dann muss jetzt mal wirklich ins Bild zu nehmen, dass ich wirklich sage okay... Ich komme noch einmal hin?
00:49:37: Ich gehe jetzt nochmal rein!
00:49:39: Das ist bei den Profis genau so.
00:49:41: Da gibt es auch Leute die sind aufgeregt, die haben Ruhe, da gibt es diesen schönen Satz Es ist bewundernswert wie ruhig sie dabei sind.
00:49:48: Ja
00:49:49: Weil es hat gar keinen Zweck.
00:49:51: Es ist gar nicht dinglich dafür für meine Maßnahme, für meine Hilfe das ich jetzt hier... Oh Gott!
00:49:55: Das muss ich noch machen, das muss ich nochmal machen.
00:49:56: Sondern das Knie ist aufgeschürft und das Kind sitzt da.
00:50:01: Ich habe erkannt.
00:50:01: Ich möchte einen Verband machen, ich möchte helfen.
00:50:03: Dann atme ich durch und sage okay.
00:50:05: Ich sehe du hast diese Knie wie getan?
00:50:07: Hast du Schmerzen?
00:50:08: Ja ok dann gucken wir das wir jetzt machen können dass das vielleicht nicht mehr so dolle Weg tut aus den Augen aus dem Sinn bei einem Verband eine Schurfwunder am Knie.
00:50:16: da kann ich ein Verband drüber machen, muss sich aber am Ende des Tages auch nicht.
00:50:19: Da darf man gerne mal Luft haben!
00:50:21: Von daher, dass ich da wirklich für mich selber sage, Ruhe bewahren ist einfach gesagt... Ich komm nochmal rein die Fluft holen und das ist zum Beispiel etwas was ich sehr bewundernswert finde bei den Eltern von meinem Patenkind wenn sie dann aufgeregt irgendwann ja und dann hier so und so und dann noch mal tief luft.
00:50:39: was ist denn passiert?
00:50:40: Und dann die Kleine wirklich mit ihren sechs Jahren steht da und holt einmal Die Flucht und du merkst, der Redofluss wird anders.
00:50:47: Und das funktioniert beim Erwachsenen genauso.
00:50:50: Sehr guter Zippern!
00:50:51: Vielen Dank.
00:50:52: da gibt es ein paar Sprüchen Anführungszeichen oder Dreiklänge nennen wir's mal so die ich auch gerne an dieser Stelle mit dir durchgehen würde.
00:51:00: Da eine passt auch ganz gut zu dem was Du gerade gesagt hast.
00:51:03: Es heißt ja gerne schützen helfen melden.
00:51:06: also sowas kenne ich.
00:51:07: und wenn man da über Schützen sprechen geredet man ja da eben auch über Selbstschutz.
00:51:12: Das hast du gerade gesagt, dass nicht im Panik loslaufen und dann selber irgendwie vom Auto erwischt werden bevor man eigentlich bei der Person ist die Verunfallt ist sondern eben auch gucken wo ist man da gerade?
00:51:22: was passiert da drum herum?
00:51:23: Dann helfen und melden.
00:51:24: also Ist das ein Spruch der gilt noch schützen, helfen melden?
00:51:27: Der
00:51:27: gilt so ich würde auch noch voransetzen erkennen beurteilen Handel Also sprich vor den Schützen.
00:51:33: Erkennen beurteilen, erkenne eine Hilfebedürftigkeit egal was es ist ich beurteilte wie wird meine Hilfe gebraucht?
00:51:40: Ich frage und dann handele ich und dieser Selbstschutz vielleicht klingelt das bei dem Griff Rettungskette.
00:51:47: Das ist auch etwas was in jeden ersten Hilfekurs reinkommt.
00:51:49: Es ist die Maßnahmenfolge beispielsweise mit Absicht an einer Unfallstelle erste Maßnahmen vor Ort Dann Notruf, dann erweiterte erste Hilfe bis der Rettungsdienst einkommt.
00:52:00: Da ist immer dieser Selbstschutz mit drin und der versteckt sich in vielen kleinen Dingen.
00:52:04: Wenn zu Hause ein Glas kaputt geht, der Erste Impuls ist keiner bewegt sich das keiner in die Scherben reintritt.
00:52:10: Das ist im Anführungsstrichen ja das einfache.
00:52:14: Dass wenn wir Erwachsenen uns beim Rasieren schneiden, dass man sagen okay erst mal die Rasierkinge auf Seite und nicht irgendwie noch in der Hand halten während ich da nachher fehlt mir ein Stück von der Augenbrau oder habe.
00:52:25: Also, dass wir wirklich dann und einfach nochmal auf der Gewisse haben.
00:52:29: Wie kann ich es für mich präventiv vielleicht schon mal einfach machen?
00:52:34: Sprich dieses Schützen das sind Für den Ersthelfer gerne natürlich die erste Hilfe Handschuhe, die ich jedem auch privat ans Herz legen und das ist im Prinzip auch das was ich als Erster vielleicht auch für meine eigene Sicherheit in meiner Jacke, in meine Sporttasche, in meiner Handtaschepacke.
00:52:50: ein paar erste Hilferhandschuhe gerne aus dem Discounter um die Ecke.
00:52:54: In meiner Größe gerne in der Lieblingsfarbe und wie einfach einpacken weil es gibt mehr Sicherheit wenn Blut mit dem Spiel ist, also Körperflüssigkeiten.
00:53:02: Da können wir natürlich dann entsprechend die anderen auch noch aufzählen.
00:53:05: Da habe ich vielleicht Hemmungen anzufassen zu agieren.
00:53:08: Wenn ich aber Handschuhe anhabe weiß ich da kann mir erstmal nicht viel passieren.
00:53:13: das gibt mir nochmal Sicherheit.
00:53:15: und wenn ich dann stichwort Kinder vielleicht zwei verschiedenfarbige Handschuhen dabei habe Dann hab' ich ja direkt schon mal einen Aha-Effekt.
00:53:21: warum hast du an dem einen Hand ein blauen Handschuhn?
00:53:24: An dem andern den roten oder weißen?
00:53:27: Und kann ich sagen, das ist meine Lieblingsfarbe und das ist mein Arbeitshandschuh.
00:53:31: Oder da ist es mein linker und das mein rechter.
00:53:32: kleine Geschichte Smalltalk fertig!
00:53:35: Das sind so diese Sicherheitsaspekte die ich mir für den Alltag mitnehmen kann bzw wie ich mich auch schon selber quasi darauf vorbereiten kann dass sich mehr an Schlüsselbunden noch eine Beatmungshilfe machen kann.
00:53:46: Das ist gut wenn wir das Sicherheit gibt in der Hoffnung natürlich dass ich sie nie gebrauche.
00:53:51: also wenn ich mir ein erstes Hilfekasten hole reicht er fürs Auto zuhause.
00:53:56: Aber dann gebe ich gerne immer noch den Tipp dieses kleine Schokoladen-Ei mit diesem gelben Döschen in der Mitte.
00:54:02: Da passt wunderbar ein paar Handschuhe rein, dieses Döschchen kann ich mir in jede Jagdtasche tun, habe es immer dabei und wenn ich da mit dem Fahrrad unterwegs bin und gespringt die Kette ab, hab' ich in meiner Jackentasche ein paar Handschuhe und hab' die Finger nicht dreckig.
00:54:13: Also für den Alltag auch wunderbar!
00:54:15: Man hat natürlich auch noch was Süßes im Vorfeld.
00:54:18: Natürlich, natürlich.
00:54:20: Ja super!
00:54:21: Ich sehe schon das ist so ein spannendes Thema dass wir Stunden darüber sprechen könnten.
00:54:26: machen wir es so.
00:54:26: ich habe noch ein paar Sachen mir aufgeschrieben.
00:54:29: einige dieser Mythen nennen wir sie mal so wie gesagt haben wir schon geklärt.
00:54:32: ich würde sich aber nochmal durchgehen und du sagst immer ja stimmt oder stimmt nicht?
00:54:36: Vergiftung
00:54:38: Keine Ahnung, ein Kind trinkt jetzt irgendein chemisches Mittel.
00:54:42: Und dann hat man Spülmittel, genau reicht ja schon.
00:54:45: und dann heißt es auf alle Fälle Erbrechen auslösen damit sie wieder rauskommt.
00:54:49: ist das richtig oder falsch?
00:54:51: Das ist falsch!
00:54:53: Ganz einfach erklärt der Mager hält vieles aus Mundrachenraum- und Speiseröhre nicht da.
00:54:58: neben dran liegt direkt die Luftröhre.
00:55:00: und wenn ich es schon einmal zum Glück vielleicht daran vorbeigefläust habe Dann ist es im Magen drin erhält es aus.
00:55:06: dafür sind die Zum Glück Haushaltsmittelchen, die ich zu Hause habe auch gar nicht reizend genug.
00:55:11: Bitte trotzdem nicht erst probieren natürlich selbstverständlich!
00:55:14: Aber wenn ich es dann noch mal hochwürge, hab' ich entsprechend die Gefahr doppelt und ich habe nachher natürlich auch die Speiseröhre je nachdem wie ätzend das ist.
00:55:22: Doppelt gereizt?
00:55:23: Das wollen wir nicht.
00:55:23: Deswegen drin lassen, rausholen tun's die Ärzte, Giftinformationszentrale anrufen... Die Nummer kann man sich für seinen Bereich immer gerne raussuchen und da dann anrufen sagt jetzt dieses und jene mittelchen hat das kind getrunken.
00:55:38: wie gehe ich damit um?
00:55:39: und daher wird mir dann auch geholfen.
00:55:41: Geht es auf grad atmung in kreislauf notruf kurz wasser
00:55:45: gleich dass nächstes hier mal nasenbluten kopfende nacken legen ja oder nein?
00:55:49: Nein, kopft nach vorne.
00:55:50: Kopf nach vorne Okay.
00:55:52: Verschlucken?
00:55:52: Da haben wir schon gesagt, also auf gar keinen Fall das Kind Kopf überschütteln sondern genau das was du schon beschrieben hast eher mit dem Klopfen...
00:55:59: Zwischen die Schulbibliote.
00:56:00: ...mit der Beleben hatten wir auch nicht sanft drücken weil sonst Rippen brechen sondern eben genau das Gegenteil beziehungsweise die Knochen bei den Kindern sind eh noch weich stabile Seitenlage auch nicht immer zu empfehlen.
00:56:10: Hast Du auch schon erwähnt glaube ich dieses Ding.
00:56:13: Ich muss bei einem kind in einer Notfall-Situation sofort den Puls fühlen.
00:56:17: Was ist das für ein Mythos?
00:56:18: oder ist das überhaupt ein Mytho's?
00:56:21: mit den Pulsfühlen für mich erreichen, was habe ich dafür?
00:56:23: Eine Sicherheit.
00:56:24: Also grundsätzlich das erste, was sich bewusst prüfe wenn ich auf eine Person Kind erwachsener ran trete ist das Bewusstsein indem ich das Kind anschaue, in dem ich das Kinder anspreche oder auch anfasse.
00:56:35: Das heißt, wenn das Kind darauf reagiert es die Wahrscheinlichkeit natürlich sehr hoch dass das einen Puls hat und auch atmet.
00:56:42: Wenn eine Person So bewusstlos ist, also das Gehirn nicht mehr funktioniert.
00:56:47: Aber die Atmung noch funktioniert?
00:56:49: Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass neben der Atmungen der Lunge auch das Herz der Puls da ist.
00:56:54: Wenn die Person so bewusstlos und nicht mehr atmet, dann kann es verschiedene Ursachen haben und dann kann das durchaus bedeuten, dass kein Puls mehr da ist!
00:57:03: Aber wie wir eben schon festgestellt haben Ultimarazio – also das letzte Mittel bei Verschlucken, wenn Klopfen was immer nicht mehr funktioniert Dann wäre das auch die Wiederbelebung.
00:57:13: D.h.,
00:57:13: also tatsächlich, dass Puls prüfen ist für uns als Ersthelfer gar nicht relevant.
00:57:18: in dem Fall?
00:57:19: Okay!
00:57:20: Das ist eher so etwas was wir vielleicht eher aus dem Film kennen sofort den Puls-Prüfen...
00:57:24: Es sieht auch immer super professionell aus!
00:57:26: Sieht über superprofessionell aus, genau!
00:57:28: Ersthelver werden verklagt wenn sie einen Fehler machen.
00:57:30: hast du ja schon aufgeklärt?
00:57:31: es stimmt auch nichts.
00:57:33: Ich bin ja verpflichtet zu helfen und dafür kann ich dann da nicht noch gelangt hören.
00:57:36: Ja, und dann ohne Mund-zu-Mundbeatmung keine Wiederbelebungen.
00:57:39: hast du glaube ich auch schon erklärt das es auch nicht wirklich stimmt.
00:57:43: Hauptsache ich tue etwas und wenn's möglich ist mir zuzumuten bitte mach!
00:57:47: Und Last but not least Motorradfahrern niemals den Helm abnehmen habe ich letztens auch gelesen.
00:57:54: dürfte auch ein Mythos sein oder?
00:57:56: Ist ja riesen Mythos.
00:57:57: und wenn wir vom Motorrad Fahrer Kinder sind ja weniger Motorradfahren einfach mal auf den Helmträger um steigen, also sprich alles was einen Sturz-Helm trägt Motorradfahrer Schiefahrer, Snowboardfahrer Schlittenfahrer Fahrradfahrers Reiter.
00:58:11: Das sind alle Sturzhelmen und diese Sturzzelme haben die Aufgabe beim Sturzt zu schützen.
00:58:15: das Problem ist aber wenn ich da liege und ich bin bewusstlos habe ich immer noch ein Helm auf dem Kopf.
00:58:21: dieser Helm geht bei uns allen egal ob Kind Erwachsene an der sogenannten Hutkrempelinie je oberhalb der Ohren anfangen der Stirn rum.
00:58:28: und da es dann diese Verdickung durch den Helm.
00:58:31: Und falls wir uns jetzt an die stabile Seitenlage nochmal erinnern, wir wollen ja dass der Mund so ein bisschen nach vorne zeigt.
00:58:36: Sprich das Erbrauchen ist zum Beispiel abfließen kann und die Zunge auch vorne bleibt habe ich einen Helm auf dem Kopf.
00:58:43: bei Bewusstlosigkeit.
00:58:45: Habe ich immer eine Verdickung, die meine Lagerung meines Kopfes beeinträchtigt ganz besonders wenn ich dann auf dem Rücken liegen sollte bewusst los Dann habe ich das Ganze da noch meinen Kopf nach vorne drückt also mein Kinn noch mehr eindrückt.
00:58:56: deswegen ein Helm kommt bitte bei Bewustlosigkeit runter.
00:59:01: Da wird auch nichts am Nacken oder am Kopf passieren, denn da war der Sturzhemm da, dass da am besten gar nix passiert, das ich diesen Helm und der Fahrradhelm ist ja mit einem einfachen Verschluss einfach abziehen kann, Atmen überprüfen, atmet das Kind noch oder die Person stabile Seidenlage.
00:59:16: Das heißt, der Helm kommt bei Bewusstlosigkeit.
00:59:19: Runter ist die Person ansprechbar, habe mich ja gar keinen Grund den Helm auszuziehen, es könnte die Person ja sogar selber!
00:59:25: Vielen Dank Ben, das waren so viele tolle Impulse und so viele wertvolle Tipps.
00:59:31: So viele Dinge die ich so nicht auf dem Schirm hatte, die ich an der Stelle dazu gelernt habe und sicherlich auch unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, Zuschauerinnen und Zuschauer.
00:59:40: bleibt abschließend noch dein Statement was möchtest du den Menschen da draußen mitgeben?
00:59:46: Also erste Hilfe ist einfach!
00:59:48: Erste Hilfe kann jeder egal wie alt also auch schon die Kinder Und erste Hilfe tut gut Nicht nur den, dem ich helfe sondern auch mir selber.
00:59:57: Das heißt ist es immer ein sehr bereicherndes Gefühl wenn ich weiß Ich habe etwas getan und Wenn ich die Möglichkeit habe einen Kurs zu besuchen mache ich ihn ob er mir Spaß macht oder nicht.
01:00:07: das ist immer die nächste Frage ob ich mit den Themen gut auseinandersetzen kann.
01:00:11: Hauptsache ich tue es damit ich meine Sicherheit habe Und diese Sicherheit geben.
01:00:14: das gibt im Alltag Sicherheit und auch eben der Notsituation.
01:00:17: mich kann jeden herzlich einladen.
01:00:19: Macht mehr als die Hilfekurs wiederholt ihnen nach vierzehn, fünfzehn Jahren auch sehr gerne.
01:00:25: Und ich bin auch immer wieder froh wenn Einrichtungen, Institutionen, genaue Verstiftung auch dann sagt das ist uns wichtig und das nehmen wir auch mit rein für unsere Helfer dass wir das anbieten können.
01:00:36: Es wird immer gut besucht und wiederholt gut besuch.
01:00:39: Das freut mich!
01:00:40: Man kann sich einen Dozenten wie dich auch nur wünschen und ich werde auf alle Fälle mal fragen hier in der Runde ob ich nicht bei der nächsten Sternfahrt bin es kein Ehrenamtlicht-Tätiger wobei als Schirmeherltern doch auch dass sie da mal dabei sind wenn du in deinem Workshop hältst und ansonsten werde ich definitiv ganz, ganz weit einen ersten Hilfekurs wieder machen.
01:00:57: Und auch meine Kids da mitnehmen.
01:00:59: also an der Hinsicht schon mal vielen herzlichen Dank für den tollen Impuls!
01:01:02: Unser Titel lautet Zimmer mit Aussicht.
01:01:04: deshalb auch an dich natürlich die Frage welche Aussicht hast Du bald?
01:01:09: Auf welche schöne Aussicht freust Du Dich?
01:01:12: was kommt da in naher Zukunft wo Du sagst oh das wird spannend Ich mein es ist noch jung.
01:01:17: Was kannst Du uns da noch erzählen?
01:01:19: Ich freue mich auf das Jahr, denn jedes Jahr hat seine Herausforderungen und eingangs war die Frage wie sieht der Alltag eines Leitungs der Notfallausbildung aus.
01:01:27: Und ich muss sagen ist es immer was Neues und jede neue Herausforderung ist bereichernd wenn man lernt etwas raus und selbst wenn was nicht gut läuft gibt diesen schönen Satz am Ende wird alles gut oder wenn es noch nicht gut ist dann ist es auch noch nicht das Ende.
01:01:40: und dass ist das was auch in diesem Jahr wieder ganz klar da steht.
01:01:43: und auch wenn das Wetter vielleicht ein bisschen trüb ist Es wird wieder gut und da bin ich sehr zuversichtlich.
01:01:49: Die Aussicht gefällt mir.
01:01:50: Das finde ich gut, danke für die schöne Lebensphilosophie und danke vor allen Dingen auch für die tolle Arbeit, die du da leistest!
01:01:55: Es muss man ja auch mal sagen das ist ganz, ganz wertvolle und wichtige Arbeit die du und deine Kolleginnen und Kollegen da draußen leisten und dass es großes Kino deshalb an der Stelle sicherlich auch stellvertretend für alle, die uns zuhören und zuschauen.
01:02:07: Vielen herzlichen Dank dafür!
01:02:09: Ben, dann wünsche ich dir alles Liebe und Gute, viele liebe Grüße und ich hoffe wir sehen uns dann spätestens bei deinem nächsten Erste-Hilfe-Workshop den ich dann im besten Falle auch selbst beiwohnen und besuchen kann.
01:02:21: Ich würde mich sehr freuen und vielen Dank dass ich dabei sein durfte.
01:02:25: Klasse bis ganz bald, mach's gut!
01:02:27: Ciao Ich weiß
01:02:28: nicht, wie es euch geht.
01:02:29: Aber ich fand diese Folge ganz großartig und mal was ganz anderes ein ganz anderer Blickwinkel auf etwas das wahnsinnig wichtig ist im alltäglichen Leben für uns alle und worüber wir uns vielleicht einfach viel zu wenig Gedanken machen.
01:02:41: manche sagen sie haben keine Zeit.
01:02:43: dafür muss man sich auch vorstellen.
01:02:44: also Da ist noch viel Luft nach oben für uns alle oder für die meisten von uns.
01:02:50: Und in der Hinsicht kann ich auch nur sagen, ab geht's!
01:02:53: N erste Hilfe-Kurs besuchen wieder auffrischen und eben diese Sicherheit wieder gewinnen.
01:02:59: Wenn es wirklich mal zu einem Notfall kommen sollte, eben auch dann fähig sein das richtige, das Notwendige zu tun und im Weltduell eben auch damit leben zu retten wäre doch großartig.
01:03:10: In der Hensicht Alles Liebe von hier aus und ich freue mich auf die nächste Folge von Zimmer mit Aussicht.
01:03:16: Bis dann, tschau-tschau!